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Online funktioniert prima, wenn kurzweilig, bunt und interaktiv

Gute Online-Veranstaltungen sind eine Frage des Stils

Längst habe ich – nach heftigen Protesten „hör mir auf mit online!“ – meinen Spaß an Online-Formaten gefunden und eine eigene Richtung entwickelt. Sehen Sie selbst, erleben Sie, buchen Sie.

Refisch-Online funktioniert prima

Online bloß nie länger als xx Minuten?

Unfug! Klug aufbereitet, ist auch ein ganzer Tag möglich und (manchmal) sinnvoll. Natürlich nicht als Frontal-Beschallung, sondern mit Abwechslung und viel Interaktion.

Denn Expert:in für Ihr Themengebiet, für Ihre Situation, für Ihre Ideen sind doch immer Sie. Wollen wir gemeinsam etwas optimieren, so heißt das stets: Wir müssen reden!

Heikle und schwierige Themen per Videokonferenz?

Ja klar, geht. Online funktioniert prima. Unlängst durfte ich >100 Führungskräfte zum Thema „Trennungskultur“ unterstützen, in 3,5-Stunden-Modulen mit überschaubaren Gruppengrößen. „Das war genau das, was ich einkaufen wollte“, sagte die Personalleiterin, nachdem sie im ersten Durchgang als ganz normale Teilnehmerin mitgemacht hatte.

Vertrauen entsteht auch hier,

und zwar schnell. Wenn ein paar Regeln beachtet werden. Das war eine große Überraschung für mich in 2020.

Keine Zaungäste geduldet

Vertrauen ist ein Ergebnis von Fairness. Online-Konferenzen sind letztlich nicht abzusichern, weder sind Mitschnitte wirklich zu verhindern noch alle digitalen Mitesser, alle unsichtbaren Zuschauer, zu ertappen. Deshalb erbitte ich das, was ich selbst garantiere (als Psychologe nehme ich Schweigepflicht sehr ernst): „Vereinbaren wir, dass nur Sie mithören und nur Sie die Unterlagen sehen werden.“

Sehr persönliche oder späte Fragen? Kanal wechseln!

Refisch-Online

Seit mehr als 20 Jahren biete ich meinen Teilnehmer:innen einen kostenlosen Zusatz-Service an, der noch nie missbraucht wurde: Sie dürfen mich gerne für heikle, sehr persönliche oder später aufkommende Fragen per E-Mail kontaktieren. Ich bin auch nach der Veranstaltung noch greifbar.

Die neue Raucher-Ecke: „Wir gehen mal vor die Tür“

Refisch-Online funktioniert primaKennen Sie das? Die besten Gespräche entstehen in den Pausen. Also habe ich eine virtuelle Variante entwickelt, die genau das ermöglicht. Auch während der Sessions. Früher gingen die Menschen ’ne Kippe rauchen und sprachen dabei Vertrauliches. Das geht auch in meinen Onlines.

Refisch-Online

Pausen sind so wichtig in der Videokonferenz

„Herr Refisch, Sie sind der erste Online-Dozent, der richtige Pausen macht!“ Das handhabe ich schon aus eigenem Interesse so.

Ein Manager prägte den Begriff „Zoom-Hintern“ – doch wir bewegen uns zwischendurch häufiger, das verhindert einen solchen.

Refisch-Online funktioniert primaSie selbst können derweil Ihre Cam abschalten – ich hingegen bin raus aus dem Alter, als mir Publikum während der Happy-Day-Übung noch peinlich war. Heute sehen mich meine Teilnehmer:innen und machen mit.

Bloß keine Powerpoint-Schlacht,

die alle in den seligen Schlaf singt. Keine ausufernden, überladenen Präsentationen, innert derer unten in der Ecke nur ein kleines Gesichtlein zu erkennen ist. Das geht besser. Refisch-Online funktioniert prima

Charts entstehen während der gemeinsamen Arbeit. Dabei klackert keine Tastatur. Ich nutze Farben, Skizzen, mitunter entstehen kleine Kunstwerke.

Auch Kacheln können vielfältig aussehen

Weil ich mehrere Perspektiven einsetze, den Platz wechsle, die Ansichten changiere – das können Sie auch. Stehtisch, Sofa, Schreibtisch … mit bisschen Fantasie geht vieles.

Refisch-Online

Ihre Themen, Ihre Fragen

„Sie machen ja wirklich genau das, was wir zu Beginn vereinbart haben! Hatte ich anders erwartet.“ Echt? Relevant ist doch nicht, was ich mir insgeheim vorab ausdachte. Sondern nur das, was die Gäste wünschen und benötigen.

Mein Programm ist kein Programm

Refisch-Online funktioniert prima

Üblicherweise habe ich Impulse vorbereitet, kleine theoretische Häppchen – viel mehr, als wir wirklich einsetzen, denn: Sie sagen mir, was Sie für welche Situation brauchen, ich nehme ein Tool aus meinem vielseitig erprobten Werkzeugkasten, der über Jahrzehnte entstanden ist, und wir legen los.

Wichtig sind Ihre Anliegen, Ihre Erfahrungen und Ihre Proteste. Damit Sie jederzeit eingreifen können, gibt es die gelbe Ampelkarte.

So werden Meetings effizienter

„Das hat Dein Vorredner schon gesagt!“ Weil wir nicht jede Botschaft mehrfach hören wollen, gibt es rote und grüne Ampelkärtchen. Die Sie bitte auch für meine Beiträge einsetzen.

Refisch-Online funktioniert prima
Feedback möchte ich für mich zur Halbzeit und nicht erst am Schluss – denn dann geht es um Sie und Ihre nächsten Schritte.

Sehen Sie selbst – online funktioniert prima

Lesen Sie, was andere über mich äußern, auch zum Thema Online.

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Und nun… damit IHRE Online-Veranstaltung prima funktioniert:

Buchen Sie mich, dann gelten die guten Rückmeldungen Ihnen.

 

 

Vertrauen online schaffen

Vertrauen online schaffen?

Ja, das geht. Offenheit, persönliche Nähe, Sympathie ebenfalls.
April 2020 habe ich das nicht geglaubt. Selten habe ich so schnell meine Meinung geändert. Dank gilt allen, die mich dabei toll unterstützt haben. Hier lesen Sie, wie das alles kam.

Online? Das sollen Jüngere machen.

Ist nix für mich, ich warte ab, bis Corona vorbei ist!
Wäre ich diesmal konsequent geblieben, hätte ich mich womöglich für immer zur Ruhe setzen können. Tat ich nicht.

Das wird peinlich!

Allein schon der Aufwand, sich in all die neuen Programme einzuarbeiten! Und dann sehen die Menschen, dass ich mit der Technik nicht umgehen kann, das wird ziemlich unangenehm und schadet meinem Ansehen!
Auch das erwies sich als falsch. Die Progs sind nicht so kompliziert, zeitweise halfen mir die Mitmachenden: „Klick doch mal auf die Galerieansicht!“ Schon nach kurzer Zeit wurde ich selbst gefragt: „Das ist erfrischend – wie haben Sie das mit den Bildern gemacht?“

Ist mir einfach unangenehm.

Ich bin zu sehen, auch wenn unausgeschlafen und unvorteilhaft. So eine Kamera ist doch unerbittlich. Oder so unscharf, dass ich mich selbst kaum erkenne.
Bis jemand Vertrautes sympathische Schnappschüsse anfertigte, mit meinem OK natürlich.

Am Computer sagt niemand mehr das, was wirklich beschäftigt.

Keine heiklen persönlichen Fragen, keine vermeintlichen Schwächen.
Falsch, ganz falsch! Schon nach meiner Premiere war ich baff: Was da gesagt und gefragt wurde, welche Fragen ich danach als bis dato Fremder gestellt bekam, das war so umwerfend offen und ehrlich…

Zu teuer!

Zugegeben – die Ausstattung, die Übertragungstechnik, die wir bei Frau Merkel beobachten können, ist aufwändig. Muss aber nicht sein: Notebook aufklappen und los… Da ich technisch affin bin und gerne etwas austüftele, blieb es nicht dabei. Anfängliche Probs (z. B. gab es April 2020 keine Webcams zu kaufen) ließen sich kreativ lösen. Wer wissen möchte, mit welcher Hard- und Software ich derzeit agiere, frage mich bitte.

Online macht Zoom-Hintern

Diese Vokabel publizierte ein Vorstandschef – und freute sich, dass er statt Auslandsreisen nun täglich einen Spaziergang mit seiner Frau genießen könne.

Was auch hilft:

Mal im Stehen arbeiten, mal im Sitzen. Selbst im Gehen hab ich schon erlebt (Teilnahme per Mobile Phone).

Viereckige Augen…

… vom Immer-nur-in-Monitore starren? Nun – auch hier helfen klug platzierte, vernünftig lange Pausen. Oder Augenübungen: Guck mal in die Ferne zwischendurch!

Max 90 Minuten

Stimmt auch nicht. Ich hatte gute Berater:innen und wusste früh: Auszeiten zwischendurch („Sie sind der Erste, der richtige Pausen einplant und nicht nur einen schnellen Wechsel der sprechenden Person“) ermöglichen eine Dauer, die es erlaubt, auch mal in die angemessene Tiefe zu gehen und dennoch wach zu bleiben.

Folienschlacht und Oberlehrer-Gehabe?

Nicht bei mir. Frontalbeschallung lullt sicher in den Halbschlaf und übervolle Charts sind schon seit Jahrzehnten out. Vertrauen online geht anders und besser. Info-Übermittlung auch.

Videokonferenzen ätzen!

Immer nur diese anstrengenden Meetings, und nun auch noch ausschließlich am PC!
Das beklagen viele, dabei gibt es unglaublich vielseitige Formate.

Was da alles geht…!

Vom Skeptiker zum Fan

April 2020: „Hör auf mit Online, wenn ich das schön höre, bekomme ich schlechte Laune!“

Mai 2020: Unglaublich, was nun alles möglich ist. Ich staune, ersinne neue Spielvarianten und freue mich darüber. Andere auch, wie Rückmeldungen zeigen.

Die Café-Piano-Party

Da wussten wir alle noch nicht, wie es mit Corona weiter gehen würde. Wir ahnten auch nicht, dass unser Format schon längst „hybrid“ hieß.

Von was berichte ich da?

Ein mit viel Vorfreude angekündigtes Fest drohte über die Kontaktbeschränkung abzustürzen. Und nun? Verschickten die Gastgeber Einladungen, bei Zusage folgte ein Paket mit Häppchen und Wein vom guten Winzer, „damit wir gemeinsam essen und trinken und feiern können“, es gab (erlaubte) tolle Live-Musiker im Café und 25 mit Cams und Mics zugeschaltete Rechner, teils ganze Familien hockten davor, in Kanada, USA,  („Ihr trinkt morgens um 11:00 Weißwein mit Euren Kindern?“) verteilt über Deutschland, auch im Odenwald und sogar in Zwingenberg.

Einer checkte vorab und funkte dann seinerseits ein paar Lieder live ins Event, es wurde gelobt, gelacht, gefilmt und geplaudert.

Nur einen Fehler haben wir gemacht, dazu später mehr. Es war ein tolles Fest, in Präsenz hätte es kaum schöner sein können.

Small Talk vorab

Zurück zum Seminar… Schöne Chance, jedoch, hm, etwas quälend finde ich Veranstaltungen bereits dann, wenn vor Start alle Eingeloggten schweigend in ihre Kameras starren. Dabei bieten diese Momente doch, wie bei der physischen Begegnung auch, die beste Situation für das kleine Gespräch. Zum Wiedersehen, zum ersten Kennenlernen, zum Technik-Check. (Natürlich habe ich dafür ein Tool, das liefere ich oft als Bonus-Track, bevor es richtig losgeht).

Pünktlich beginnen, pünktlich beenden

Zu schade: Auch in die Online-Welt hat sich die Unsitte „wir warten noch paar Minuten, bis alle da sind“ herüber gerettet. Dabei sollten doch viel eher die Pünktlichen belohnt werden.

Für den Schluss gilt, was alle im Zeitmanagement gelernt haben: Sag das Ende an und halte es ein! Vermutlich ist kurz vor Schluss dann die effizienteste Phase. Und danach kann immer noch, s.u., der Abschied-Plauder stattfinden.

Der erste Gruß

Händeschütteln zum Auftakt geht nicht mehr. Ich habe eine virtuelle Alternative erprobt, simpel und chic. Sie schafft sofort so etwas wie Nähe, Lächeln. Neugier auf Menschen und Themen.

Raucherpause ohne Ziggies

Neueste Entwicklung: Wer im Seminar mitmacht, kann jederzeit nach nebenan zum Plaudern gehen, zu zweit, zu dritt… und wiederkommen, wenn fertig. Das gibt es ja schon immer, Menschen nesteln nach Kippen, stolpern stotternd mit ihrem Handy aus dem Raum oder gehen zum Druckausgleich und kehren nicht so bald wieder – weil sie lieber vor der Tür plauschen oder lästern. Das geht auch online. In einem FAZ-Interview wurden Studierende gefragt: Wo ist der beste Platz zum Flirten? In den Breakout Rooms. Der Referent plant keine Pause? Well… ich schon.

Demokratisch: freie Themenwahl

Geht, wenn ich als Moderator so viel Freiheiten und Abstimmung mit den Füßen vertrage (ja, ich will!): Ggf. wird in Kleingruppen genau das entwickelt, was die Menschen interessiert und was ihnen nützlich ist.

Feedback zur Halbzeit

oder auch jederzeit mittels meiner Ampelkarten: Schlussrunden finde ich oft unergiebig. Ich brauche nicht am Ende die Antwort auf „war ich gut?“, sondern zwischendurch klare Hinweise, um früh justieren zu können.

Ausklang

Das habe ich im Piano gelernt: Lass danach das System einfach noch eine Weile laufen! Die Gäste können, so sie mögen, dann noch miteinander reden, schreiben, teilen, essen, trinken, sich verabreden.

Vor Jahren, ich erinnere mich gerne, nach einem grandiosen Live-Konzert in der Alten Oper, blieb ich einfach vor Ort. Die Stimmung, wenn zuerst viel Reden einsetzt, dieses dann abebbt, Fußtrappeln zu hören ist, das langsam immer leiser wird, in der Ferne noch ein Lachen… Dann erscheinen die Fleißigen, die wortlos mit geübten Griffen nach und nach alles abbauen – es war eine kleine magische Zeit, diese paar Minuten.

Der Abschied, der Freude macht

Das mir schönste Bild zeigt sich dergestalt: Als letzte Botschaft applaudieren alle, Kamera an, in der Gebärdensprache. Ein solchermaßen flimmernder Bildschirm = tolle Ernte für den Moment direkt nach kreativ-konstruktiver Zusammenarbeit.

Interesse?

Vertrauen online geht gut, manchmal sogar schnell und einfach.

Wie genau ? Mehr dazu? Mich fragen oder buchen 🙂

 

Trennungskultur Training: Sie werden Antworten brauchen

Einvernehmliche Trennung verhandeln

Einvernehmliche Trennung vereinbaren: Das ist Verhandeln für Fortgeschrittene. Wenn es um Trennung geht, sind viele Emotionen im Spiel, die Entscheidung wird weit mehr von Gefühlen denn von rationalen Erwägungen beeinflusst.

Der Prozess ähnelt dem Verkaufen

Beide Seiten müssen zustimmen, anderenfalls kommt keine Vereinbarung zustande. Das Angebot von Arbeitgeberseite: der Aufhebungsvertrag mit seinen Bestandteilen, in der Regel mit einer Abfindung und Terminen versehen. Das Angebot von Arbeitnehmerseite: Ich verkaufe meinen Arbeitsplatz.

„Ich bin doch kein Verkäufer!“ entrüsten sich meine teilnehmenden Führungskräfte oft, wenn ich dies im Workshop Trennungskultur anmerke.

Nein, sind Sie vielleicht nicht. Doch wir können von erfolgreichen Verkäufern lernen.

Phasen vom Nein zum Ja

„Geben Sie mir eine halbe Million, dann bin ich weg!“

Wird schon im ersten Moment nach Geld gefragt, lassen Sie sich nicht täuschen! Das ist nicht Zeichen ernsthaften Interesses, eher versucht jemand, einen hohen Anker zu setzen. Hier handelt es sich möglicherweise um eine bekannte Verhandlungs-Technik, die noch nichts darüber aussagt, ob die Notwendigkeit einer Problemlösung akzeptiert ist, die Ernsthaftigkeit Ihres Ansinnens glaubhaft angekommen ist, ob eine Bereitschaft besteht, das Unternehmen freiwillig zu verlassen.

Gib den Gesprächspartnern Zeit, die Meinung zu ändern …

Entscheidungen unter Druck werden im Nachhinein angezweifelt, oft zu Recht. Ich halte das Einsetzen von Druck für einen Ausdruck von mangelndem Sachverstand oder Verkennung der Situation. Wer den eigenen Arbeitsplatzes aufgibt, trifft eine Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen. Diese wollen gründlich bedacht sein.

… aber lass sie während der Entscheidungsfindung nicht allein.

So empfehlen es VerkäuferInnen. Denn wer unter Anspannung ganz allein eine Klärung sucht, neigt dazu, sich primär mit Risiken zu beschäftigen. Insbesondere kurz vor der endgültigen Entscheidung bekommen dann Sorgen und Ängste sehr viel Raum und Gewicht. Dominieren sie am Schluss und sind Sie für ein Folge-Gespräch nicht erreichbar oder nicht glaubwürdig, ist das Nein gewiss.

Auch im Gespräch zur einvernehmlichen Trennung benötigen Sie gute Antworten auf kritische Fragen. Verkaufs-Profis nennen das Einwandbehandlung.

Zum Erfolg führt, Einwände zu erkennen und zu besprechen. Setzt voraus, dass ein einigermaßen vertrauensvolles Gespräch überhaupt möglich ist. (Druck, Tricks, Drohungen, Macht-Demos bewirken das Gegenteil). Nur wenn Sie verstehen, was Ihre Kundschaft jetzt beschäftigt, können Sie abschätzen, welcher Art der Einwand sein mag:

  • Belegt er ein Missverständnis: Sind Fakten und Zusammenhänge falsch verstanden worden, fehlen Informationen zum Beispiel über die Modalitäten der einvernehmlichen Trennung?
  • Handelt es sich um den Versuch der Ablenkung und in Wahrheit geht es um etwas ganz anderes?
  • Beschreibt der Einwand einen echten Nachteil?
  • Hat die Person eine bessere Alternative als das, was Sie vorschlagen?
  • Oder beherrscht nun einfach die Angst vor einer Fehlentscheidung das Denken und Fühlen?

Einvernehmliche Trennung erfordert beste Vorbereitung

Es ist wie bei jeder Verhandlung: Der Erfolg hängt, so sagen Profis, zu 90% von guter Vorbereitung ab.

Checkliste einvernehmliche Trennung
Bitte per Mail oder über das Kontaktformular anfordern

Was bewegt diesen Menschen – was könnte ihn bewegen?

Gerade die einvernehmliche Trennung ist eine Verhandlung, die gut verlaufen kann, wenn sie interessenbasiert gesteuert wird. Das können Sie: Eruieren Sie vorab möglichst viele Informationen über Ihre Menschen und deren Situationen. Und sammeln Sie gewissenhaft während des gesamten Prozesses, den Sie nun gemeinsam durchlaufen.

In jeder Begegnung wird es neue Aspekte geben. Wer nicht zu sehr mit den eigenen Nerven und Gefühlen beschäftigt ist, kann sensibel auf Empfang gehen und mitschreiben. Wir verraten ständig etwas darüber, was uns gerade beschäftigt und was uns wichtig ist.

Immerzu geben wir Botschaften darüber, was wir gerne hätten und was wir meiden wollen. Hilfreich ist die WILL-MEIDEN-Matrix, die dem Harvard-Konzept entlehnt ist. Sogar die Person, die zu einem Termin nicht erscheint, gibt damit Antworten und Auskunft darüber, was sie meiden und was sie erreichen will. Natürlich sollten sie das von sich selbst auch wissen – spannend sind übrigens die Schnittmengen, das Gemeinsame: Was wollen beide Seiten erreichen, was wollen beide Seiten verhindern?

trennung-vorbereiten-will-meiden-interessen

Motive verändern sich

Im Laufe der Trennungsgespräche verändern sich Motive und Interessen. Manche sehr schnell, manche eher langsam. Das ist normal. Im Grunde wollen wir auch genau das erreichen: Wir wollen vom Nein zum Ja. Dazu benötigen wir gute, personen- und situationsangemessene Inhalte für die Gespräche und eben auch die passenden Zeiträume für gewünschte Veränderungen.

Wenn Sie Trennungen verhandeln,

können Sie vieles richtig machen. Mit der richtigen Vorbereitung und der passenden Denkweise.

Trennungskultur-Training online

Nun sollen in Ihrem Unternehmen Trennungsgespräche geführt, Kündigungen ausgesprochen, Aufhebungen vereinbart werden?

Sie sind Führungskraft, Human Ressources Expert oder Arbeitnehmervertretung?

Beim Thema Trennung gilt:

Sie können vieles richtig machen.

Menschlich, wirtschaftlich, mit Blick auf das Jetzt. Und mit Wirkung für die Zukunft, denn über Verabschiedungen wird immer gesprochen. Besonders im Nachhinein darüber, wie die Trennung gehandhabt wurde.

Sie selbst steuern den Verlauf, beeinflussen die Wirkung bei den Betroffenen und bei den Bleibenden – das sind Ihre künftigen Leistungsträger. Sie setzen Zeichen für Mitarbeiterbindung, Recruiting, Gesundheit und Leistung.

Ein gutes Beispiel: Akteure und Betroffene können sich nach der Trennung begegnen und sagen: „Das war hart und schwer, doch jederzeit fair.“

Mit diesem Angebot kann ich Sie unterstützen.

Trennungskultur-Training-online

Trennungskultur-Training online kann als Ersatz dienen, wenn Präsenz-Veranstaltungen zur umfassenden Vorbereitung für alle Akteure nicht durchführbar sind. Oder als Ergänzung: intensiv, gründlich, begleitend über alle Phasen und Etappen.

Das Trennungskultur-Training online umfasst e-Module, Expertengespräche, Videos

e-Module

Je nach Ihrem Bedarf können Sie Module für jede Phase auf Ihren PC, interaktiv oder als PDF erhalten. Zum Beispiel:

  • Rahmen und Rollen: Wo und wie wird die Botschaft übermittelt? Wer äußert was genau, wörtlich?
  • Abstimmung zwischen allen Akteuren: Was tun wir, wenn…?
  • Gespräch(e) führen: Einleiten ohne Small Talk, Botschaft im Klartext, souveräner Umgang mit Reaktionen, Abschluss
  • Folge-Gespräche und nächste Schritte
  • Bei Aufhebung: Vereinbarungen verhandeln

Mit diesen Modulen erhalten Sie die Essenz, die erfolgskritischen Schlüssel, gewonnen aus >20 Jahren Arbeit am Thema mit sehr vielen Personen an allen Seiten des Tisches.

Jedes Modul beinhaltet:

  1. Executive Summary: Kurze Einleitung, Zusammenhänge, Hintergründe
  2. To Do: Checkliste bzw. Übungen und Grundlagen zur internen Besprechung
  3. Beispiele: mögliche Formulierungen
  4. Do not! Typische Fehler und Risiko-Quellen
  5. Empfehlung: Bitte achten Sie auf und sorgen Sie für: …

 


  • Im Trennungs-Gespräch


Expertengespräche am Telefon oder per Videokonferenz

Alle Module bedürfen der spezifischen Anpassung auf genau Ihre Situation. Das erledigen wir in Telefonaten oder per Videokonferenz, Sie und ich. Denn:

Es geht um Menschen, um Individuen als  Akteure und Betroffene. Jedes Unternehmen ist ein Unikat. Jede Trennung hat ihre eigene Dynamik. Darüber werden wir sprechen.

Videos

Zu einigen Themenblöcken im Bereich Trennungskultur habe ich vertiefende Videos erstellt, weitere werden folgen – je nach Bedarf und spezifischer Frage.

Refisch-Trennungskultur-Training-online

Trennungskultur-training-online

E-Mail-Unterstützung für alle Teilnehmer:innen auch im Nachhinein

Diesen Service biete ich bereits seit > 20 Jahren an. Noch nie wurde er missbraucht. Oft wurde er nützlich:

Alle Personen, die bei meinen Maßnahmen mitgemacht haben, können mich später- wann auch immer – per E-Mail kontakten und persönliche, individuelle Fragen stellen. Ich antworte, kostenlos.

Auch dann, wenn es um andere Themen als die in Workshops behandelten geht. Wenn Sie meinen „darauf könnte Refisch eine Antwort haben, dazu einen Impuls“, dann schicken Sie mir bitte Ihre Frage.

Oder Ihre vorbereitete Formulierung für ein heikles Thema, dann können wir gemeinsam daran feilen.


Dank Festpreis können Sie klar kalkulieren.

Wir vereinbaren ein festes Honorar, das alle Zusatzleistungen inkludiert.

Wie kommen wir zur guten Zusammenarbeit?

Zur Erstellung des konkreten Angebotes benötige ich vorab Angaben von Ihnen. Einige finden Sie in der „Checkliste Trennungskultur zur Konzept-Entwicklung“, die ich Ihnen gerne zusende.

Lassen Sie uns gute Lösungen suchen! Ich freue mich über Ihre Nachricht

  • per Mail an hermann@refisch.de
  • auf Anrufbeantworter (0172) 689 15 05
  • per Kontaktformular:

* = Eingabe erforderlich

 

Bevor Sie sich zum Refisch-Online-Workshop anmelden

Ganz oder gar nicht!

Melden Sie sich zum Online-Workshop nur an, wenn Sie die ganze Zeit mitmachen können. Später kommen, früher gehen, zwischendurch mal ausklinken – all das stört die Gruppendynamik immens. Falls Sie absehen können, dass es einen wichtigeren Termin gibt, mindestens Rücksprache mit mir.

Exit geht immer.

Wenn Sie aussteigen, weiß ich, dass Sie mit dem Verlauf unzufrieden sind. Dazu erbitte ich ein paar erläuternde Worte. Damit ich daraus lernen kann.

Ich brauche Ihre Kamera.

Das wird keine Frontalbeschallung, sondern ich suche den Erfahrungs- und Ideenaustausch, den Dialog, die Diskussion. Dazu benötigen wir Bild und Ton. Die Teilnahme nur per Telefon lehne ich ab.

Refisch online workshopSie kennen dieses schwarze Rechteck statt eines Bildes und die Anzeigen  „Mic aus“ und „Cam aus“?

Ich möchte nicht zu schwarzen Löchern im Weltall sprechen. Ich brauche den Menschen. Kann sein, dass ein labiles Netz uns bremst, doch die ganze Zeit ohne Kamera ist für mich wie „da horcht jemand an der Tür“. Das können wir nicht gebrauchen, wenn wir persönlich werden wollen – und genau das will ich.

Online-Workshop bedeutet: Wir brauchen Ihre Beiträge.

Deshalb bitte ich um viele Wortmeldungen. Am liebsten, indem Sie Ihre Hand in Ihr Kamerabild halten. Das sehe ich schneller als die kleinen eingeblendeten Symbole.

Was erwartet mich da?

Refisch online workshopHier gibt es eine Kostprobe meines Agierens:

Ein Video „Organisatorisches – unsere Regeln“, läuft ca. 12 Minuten, in der Cloud, manchmal hakt es…

Kultivieren wir Vertrauen.

Neulich hörte ich von Befürchtungen, Bedenken:

„Wenn ich mich dort mit Kamera zeige…“ Der Raum hinter Ihnen ist mir völlig gleichgültig. Mich interessiert das Gesicht.

„Ich möchte anonym bleiben.“ Nun – ICH bleibe es nicht. Doch wenn Sie wollen, nutzen Sie Nickname, Pseudonym, Künstlernamen. Mit diesem werden wir Sie dann ansprechen.

„Ich habe Hemmungen… will nicht vor allen etwas gefragt werden.“ Da kann ich Sie entspannen. Ich arbeite ohne jeden Zwang. Genau diese entspannte Offenheit macht unsere Begegnung so wertvoll.

Auch und gerade dann, wenn die Themen heikel werden.

Bitte drucken Sie sich die Ampel-Karten aus.

Online-WorkshopWer keinen Farbdrucker hat, kann auch etwas anderes Gelbes, Grünes, Rotes nehmen. Wir nutzen diese Karten als Feedback-Signal: „Wenn was schief läuft, halten Sie bitte die gelbe Karte in Ihre Kamera!“ Das gilt auch, wenn Sie einfach nur ’ne Pause wollen.

Keine Aufzeichnung!

Dokumentations-Material werde ich zur Verfügung stellen.

Wegen der persönlichen Diskussions-Anteile, auf die ich hoffe, sind Video-Aufnahmen, Mitschnitte, Screen Casts nicht erlaubt.

Vereinbarte Diskretion schützt Sie und mich.

Wir arbeiten mit einem der gängigen Video-Konferenz-Systeme.

Falls wir ZOOM nutzen: Am besten klappt alles (unter Windows), wenn Sie die App installieren. Falls Sie das nicht möchten, wählen Sie sich bitte mit EDGE oder Chrome ein, dann können Sie die Galerie-Ansicht (Kachelbilder) einstellen und alle anderen Teilnehmenden sehen. Manch anderer Browser bietet das nicht.

Anmelden bei ZOOM (mit E-Mail) ist nicht erforderlich.

Bitte

bringen Sie Neugier und Offenheit mit. Dann wird es eine gute Begegnung, am besten Lernen mit Lachen.

Trennungsgespräche oft schlecht vorbereitet

Dann geschehen unnötige, leicht vermeidbare Fehler

Es gibt Abhilfe. Wer die Komplexität des Themas verstanden hat, wer die weitreichenden Folgen für die Menschen und für das Unternehmen kennt, nutzt Unterstützung zur professionellen Vorbereitung von Trennungs-Gesprächen.

Warum buchen mich meine Kundinnen und Kunden?
Weil sie die Führungskräfte – Top Manager und ihre Directs – Trennungsgespräche oft schlecht vorbereitet weiterlesen

Wenn Trennungen anstehen: Setzt Euch zusammen!

Trennungen, Aufhebungsvereinbarungen, Kündigungen, Personalabbau – wenn diese Aufgaben anstehen, wird geprüft, ob externe Unterstützung nützlich sein mag.  Oft sprechen mich Personaler an, seltener auch Mitglieder des Betriebsrats.

Bei Trennungen agieren Personalleitung, Betriebsrat, Führungskräfte und Top Management oft wie Eigenbrötler

Es sind zwar alle im Unternehmen berührt, doch die Idee, dass sich alle an einen Tisch setzen, wird meist schnell abgetan. Wenn Trennungen anstehen: Setzt Euch zusammen! weiterlesen

Betriebsrat im Trennungsgespräch

Wenn Sie als Betriebsrat im Trennungsgespräch sitzen, weil der zu verabschiedende Mitarbeiter Sie darum gebeten hat, dann zahlt sich Ihre gute Vorbereitung aus. Oder aber, im schlechten Fall, rächen sich alle Fehler, die Ihnen bislang unterlaufen sind.

Sie haben großen Einfluss

In diesem Gespräch prägen auch Sie den Verlauf. Auch Sie beeinflussen, ob Gekündigte bald wieder eine neue Arbeit finden können oder nicht. Betriebsrat im Trennungsgespräch weiterlesen

Trennungskultur und Trennungs-Gespräche FAQ

Trennungskultur und Trennungs-Gespräche, das sind keine geheimen Wissenschaften und auch keine Themen, die ausschließlich von Experten beleuchtet werden sollten. Der professionelle Umgang mit Trennungen ist viel mehr ein elementarer Bestandteil von Führungs- und Personalarbeit.

Und dennoch tauchen immer wieder ähnliche Fragestellungen auf, von denen ich einige hier kurz beleuchte. Vielleicht finden Sie sich (oder Ihre Leute) wieder, vielleicht mögen Sie mit mir Ihre sehr konkreten Fragen diskutieren? Oder Sie möchten, dass ich andere Fragen hier an dieser Stelle aufgreife? In beiden Fällen bitte hier anfunken.

Trennungskultur und Trennungs-Gespräche FAQ

Trennungsgespräche professionell führen – dazu braucht es Traute und Tools. Meinen Sie, dass es auch heute noch vielen Führungskräften, HR-Experten und Managern daran ermangelt? Trennungskultur und Trennungs-Gespräche FAQ weiterlesen